Am Mittwoch ging es um den Brauch am Barbaratag, heute erzähle ich euch heute von all den Bräuchen rund um den Nikolaus – und das sind zahlreiche bei uns in Südtirol … Mit ihnen zusammen hängen auch die Bräuche mit dem Krampus und aufhören mit meiner Erzählung tue ich mit dem Ambrosiustag, dem 7. Dezember.
Ich werde immer wieder nach dem Ölziehen gefragt: Wie wendet man es an? Wie wirkt es? Wogegen kann es helfen?
Das nehme ich heute zum Anlass, um darüber zu berichten: Ölziehen oder Ölkauen ist eine uralte Heilmethode aus dem Ayurveda. Auch in Russland ist diese Methode schon seit längerem bekannt.
Heute haben wir etwas für unser „Kräuterregal“. Ich möchte euch den Muskatellersalbei (Salvia sclarea) und seine vielseitige Wirkung vorstellen. Er gibt uns den Geistesblitz und den nötigen Schwung an kreativer Energie. Wir können mit seiner Hilfe ausgetretene Pfade leicht verlassen und neue, noch unbetretene Pfade gehen. Altes kann abgeschlossen werden und das Neue willkommen geheißen werden.
Es ist der Duft der Künstler und der Individualistinnen.
Der Herbst ist da und mit ihm wird es zunehmend kühler. Damit wir unseren Körper gut auf die kalte Jahreszeit vorbereiten können, eignen sich nun wärmende und nährende Lebensmittel. Kürbissuppe, Erdäpfelgulasch, Blaukraut und Apfelkompott sind Gerichte die uns jetzt gut tun. Traditionell kommen in diesen Gerichten jetzt reichlich wärmende Gewürze zum Einsatz: Zimt (bitte den hochwertigen Ceylon Zimt verwenden), Nelkenknospen, Muskatnuss, Kurkuma, Ingwer, Pfeffer, Piment, Galgant… Mit gutem Grund, all diese Gewürze haben eine immunstärkende und wärmende Kraft. Sie stecken voll Antioxydanzien, regen das Immunsystem an und wirken auf uns wohlig entspannend und doch kräftigend.
Viele von uns kennen den Wacholder bestimmt von den würzigen Beeren, die so manches Gericht verfeinern! Der Wacholderstrauch wird auch schon mal „Zypresse des Nordens“ genannt und man findet ihn auch noch wildwachsend in vielen Regionen. Teilweise gibt es noch richtige Wacholderheiden, die wahre Naturschätze sind!
Kräuter und Pflanzen verwandelt die Bloggerin und Autorin aus dem Salzburger Land in heilsame Hausmittel, pflegende Naturkosmetik oder Genussvolles zum Essen. Auf ihrem Blog Mit Liebe gemacht findet man viele kreative Kräuterrezepte. Mehr Einblicke zu ihrer Person und ihrem Buch „Einfach natürlich“ findet ihr in diesem Interview.
Südtirol ist wieder im Apfelerntefieber. Aus den erntefrischen Äpfeln im Herbst haben bereits meine Vorfahren allerlei Schönheitsmittel hergestellt. Die einfachste Variante war: Man schnitt einen Apfel auseinander und rieb mit den frischen Schnittstellen sanft in kreisenden Bewegungen über das nach dem Waschen noch feuchte, gereinigte Gesicht und Dekolleté. Und ließ es eintrocknen. Am besten ist, wenn man es selber probiert: Die Haut wirkt sofort frischer, praller und kleine Fältchen glätten sich. Noch ein bisschen stärker wirkt jedoch dieses einfache Apfelenzympeeling, welches ganz einfach herzustellen ist und dessen Zutaten normalerweise in jedem Haushalt einfach zu finden sind.
Gastbloggerin Renate De Mario Gamper ist „die moderne Alchemistin“, die das Schöne und Heilsame der Pflanzen zu heilsamen Elixieren und Mischungen für Körper, Geist und Seele transformiert. Im Jahr 2012 hat sie Alpenerbe – Alchemistic Art of Life – gegründet und gibt ihr fundiertes Wissen gerne in individuellen Workshops an Einzelpersonen und Gruppen weiter.
Heute gibt es noch einen dritten Tipp von uns, wie die Lärche eingesetzt werden kann. Anlässlich der Vorstellung dieses Krautes in der Serie “Alpenkräuter” über die traditionellen Südtiroler Kräuterapotheke in der aktuellen Oktober/November-Nummer des Magazins Deine Gesundheit geben wir einige Rezepte auf unserem Blog preis – und heute geht es um das Räuchern mit der Lärche.
Wie schon vorige Woche besprochen, gibt es heute von mir noch ein weiteres Rezept zur Lärche, dem Kraut, das wir für die Serie “Alpenkräuter” über die traditionellen Südtiroler Kräuterapotheke in der aktuellen Oktober/November-Nummer des Magazins Deine Gesundheit vorstellen. Heute habe ich einen Erkältungsbalsam mit Lärchenharz und Thymian für euch.
Alle zwei Monate erscheint das Magazin Deine Gesundheit und seit diesem Jahr gibt es die Serie „Alpenkräuter“ im Heft. Karin Raffeiner und ich beschreiben abwechselnd ein Kraut aus der traditionellen Südtiroler Kräuterapotheke. In unserer üblichen Art: Botanische Informationen zur Pflanze selbst, Magie und Mythologie im allgemeinen, wie sie in unserer Volksmedizin verwendet wurde und für was sie heute eingesetzt wird. Am 20. September ist die Oktober/November-Nummer erschienen und ich habe natürlich die Lärche ausgewählt.
Die herrlich erfrischenden Gurken sind im Sommer ein Genuss! Aber nicht nur für das leibliche Wohl, sondern auch für unsere Haut. Neben der Gurke gibt es noch eine andere ganz bekannte Pflanze, die sehr viel Feuchtigkeit beinhaltet und unserer Haut wieder Frische und Spannkraft nach zu viel Sonne gibt. Dabei handelt es sich um die Aloe Vera. Beide Pflanzen passen perfekt für eine feuchtigkeitsspendende Maske.
Kräuter und Pflanzen verwandelt die Bloggerin und Autorin aus dem Salzburger Land in heilsame Hausmittel, pflegende Naturkosmetik oder Genussvolles zum Essen. Auf ihrem Blog Mit Liebe gemacht findet man viele kreative Kräuterrezepte. Mehr Einblicke zu ihrer Person und ihrem Buch „Einfach natürlich“ findet ihr in diesem Interview.
Endlich war ich wieder einmal in der Schlössl Mühe der Familie Silbernagl in Bozen. Es ist und war immer schon ein Zero-Waste-Laden, lange bevor Zero-Waste als notwendiger Beitrag für den Klimawandel erkannt wurde und in „Mode“ gekommen ist. Man kann mit den eigenen Tüten und Behältern zur Mühle kommen. Die verschiedenen Getreidesorten und Mehle werden aus großen Papiersäcken heraus damit gefüllt. Wer keine eigenen Behälter hat, kann die Papiersäckchen der Schlössl Mühle nehmen, die dann mit einer Art fliegenden Nähmaschine zugenäht werden.
In der Zeit vom 15. August bis zum 15. September schwärmen Kräuterfreunde aus, um in der Natur die wirksamsten Kräuter für das ganze Jahr zu ernten. Im Volksglauben hält sich die Meinung, Kräuter seien in dieser Zeit voller Magie und durch die Kräuterweihe werden Heil und Segen dreifach verstärkt.
Mmhh…lecker ist er geworden, der MonteKaMare – der Moschusschafgarben-Limoncello. Er dürfte vielleicht etwas bitterer sein, zumindest für meinen Geschmack. Aber das empfindet sicher jede/r etwas anders. Wie vesprochen gibt es heute das Foto vom Endprodukt – und ein neues leckeres Rezept mit der Moschusschafgarbe: ein Sorbet!
In den letzten Jahren kommt man an diesen 3 Buchstaben insbesondere im Bereich der alternativen Heilmethoden nur schwer vorbei. CBD ist in aller Munde und mittlerweile überall in Deutschland in den verschiedensten Formen erhältlich. Doch was genau hat es damit auf sich? Wo kommt der Hype her? Und wie seriös sind die Anbieter tatsächlich? Dies soll in den folgenden Zeilen geklärt werden.
In den Jahren vor und nach der letzten Regelblutung befinden wir Frauen uns in den Wechseljahren. Sie bezeichnen den Übergang von der Lebensphase, in der Frauen fruchtbar sind, hin zu der Lebensphase, in der keine Schwangerschaft mehr natürlich möglich ist. Dieser Übergang kann sechs bis 13 Jahre andauern.
Ich möchte euch an meiner Vorfreude teilhaben lassen. Mitte September erscheint mein neues Buch „Die Lärche. Tradition & Heilkraft“ in der Edition Raetia. Ich habe das Buch gemeinsam mit Elisabeth Unterhofer geschrieben, welche sich schon seit Jahren mit dem Thema Lärchenharz beschäftigt. Ihre Arbeit an diesem Thema hat viele Kräuterkundige im gesamten deutschen Sprachraum inspiriert.
Ich habe unser einfaches Hausrezept für den familienintern genannten „Muaterkrautschnaps“ (in der restlichen Südtiroler Welt „Ivakrautschnaps“ genannt) abgewandelt. Ich mag Limoncello und ich schätze die Bitternis des Ivakrautes, auch bekannt als Moschus-Schafgarbe. So habe ich beiden miteinander kombiniert.
Wie schon im vorigen Beitrag versprochen, habe ich heute auch noch zwei weitere Meisterwurz-Rezepte für euch. Dieses Mal sind es altherkömmliche Rezepte: zum einen der Schnaps, zum anderen das Amulett. Der Schnaps ist in Südtirol seit je her eine beliebte Art gewesen, Kräuter zu verarbeiten, und das Amulett gehört zu den ältesten Heiltraditionen überall auf der Welt.
Erinnert ihr euch noch, wie wir euch voll Freude von unserer neuen Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „Deine Gesundheit“ erzählt haben? Und wie wir in der Nummer von Juni/Juli 2019 die Meisterwurz als „Ginseng der Alpen“ bezeichnet haben? Nicht nur in der Zeitschrift, auch hier haben wir versprochen, euch noch ein paar Rezepte zur Meisterwurz zu liefern. Heute ist es soweit…
Es ist mir ein Anliegen, einmal ausführlicher die biologische Kosmetik zu erklären. Das ist auch mein Einstieg hier auf diesem Blog als Gastbloggerin 😉
Die biologische Kosmetik verwendet Zutaten, welche so gut wie keine Umweltbelastung darstellen, sie wurde nicht an Tieren getestet, enthält keine Parabene, EDTA oder Konservierungsstoffe. Für den Duft der Produkte werden ausschließlich ätherische Öle verwendet. Diese Art von Kosmetik verbindet die wichtigsten und natürlichen biologischen Inhaltsstoffe, Mischungen aus ätherischen Ölen, Pflanzenextrakten und fetten Ölen mit jeweils spezifischen aktiven und sensorischen Eigenschaften – so kombiniert, um die wahre Kraft der Natur ganzheitlich für Körper, Geist und Seele nützen zu können.
Die Dipl. Aromaexpertin liebt Kräuter und Tiere. Zusammen mit Josef Mair ist sie zuständig für die Herstellung der Biokosmetik im Labor und kreiert die Rezepte für Maitreya Natura. Hält sich nicht nur über Forschungen ätherischer Öle, Heilkräuter und Naturkosmetik am Laufenden, sondern auch über die weltweit besten Herstellungsverfahren und Destillerien.